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Von Chaos zu Klarheit: warum Banken Observability neu denken

Dieser Artikel basiert auf enger Zusammenarbeit mit Banken in der Schweiz, Österreich und Deutschland – aus Workshops, Proof of Concepts und strategischen Diskussionen mit amasol Observability Consultants. Er zeigt auf, warum Finanzinstitute ihre Observability-Strategien überdenken, um operative Exzellenz in allen Teams zu erreichen.

In einer Zeit, in der digitale Geschwindigkeit über das Vertrauen der Kunden entscheidet, stehen Banken vor einer wachsenden Herausforderung: die Stabilität von Hunderten miteinander verknüpften Applikationen, Systemen und Services sicherzustellen – und das bei gleichzeitiger Reduktion manueller Aufwände, Agilität in der Umsetzung und der Einhaltung sich ständig verändernder regulatorischer Anforderungen.

Für ein zukunftsorientiertes Finanzinstitut ist die Lösung klar: Observability vereinheitlichen, Tools konsolidieren und Noise durch intelligente Automatisierung eliminieren.

Das Monitoring-Dilemma der modernen Bank

Hinter jedem digitalen Banking-Erlebnis steckt ein komplexes Geflecht von Technologien – von containerisierten Plattformen über Cloud-Infrastruktur, hybride Applikationen bis hin zu einem heterogenen Stack an Monitoring-Tools. In dieser Welt ist es üblich, dass Metrics, Logs, Traces und Infrastructure Monitoring in Silos existieren.

Engineers jonglieren mit mehreren Dashboards, schlecht integrierten Tools und einer Flut an Alerts, die es erschwert, die wirklich relevanten Probleme zu erkennen. Gleichzeitig haben Business- und Produktteams Mühe, eine Echtzeit-Sicht auf Performance und Service Health zu erhalten.

Das Ergebnis? Langsame Incident Response, reaktives Entscheiden und zu viele Stunden in Prozessen, die längst automatisiert sein sollten.

Eine mutige Strategie: eine Plattform, weniger Noise, mehr Insights

Um wieder Kontrolle und Klarheit zu gewinnen, braucht es ein strategisches Ziel: Monitoring in einer integrierten Observability-Plattform konsolidieren und manuelle Tätigkeiten so weit wie möglich durch Automatisierung und Tool Consolidation eliminieren.

Die Vorteile dieser Transformation sind weitreichend:
Zentrale Observability über Infrastruktur, Applikationen und Business Services.
Automatisierte Incident-Erstellung und -Lösung, weniger Abhängigkeit von manuellen Triage-Prozessen.
Einheitliche Dashboards, die technische Health direkt mit Business Impact verknüpfen.
Noise-Reduktion durch intelligente Alert-Korrelation.
Weniger Overhead durch Konsolidierung der Tools – weniger Komplexität, geringere Kosten.
Konsistentes End-to-End Infrastructure Monitoring für gesunde und transparente Basissysteme.

Dies ist mehr als nur ein Tech-Refresh – es ist ein Mindset-Shift: weg von „alles monitoren“ hin zu „das Wesentliche beobachten“.

Zentrale Herausforderungen auf dem Weg

So klar das Ziel ist, der Weg dorthin hat seine Stolpersteine:
Fragmentierte Tools führen zu Lücken in der Abdeckung und Mehraufwänden.
Alert Fatigue verlangsamt Teams und verschleiert Root Causes.
Legacy-Applikationen und Vendor-Systeme bleiben unverzichtbar – wegen Stabilität, Integrations-Tiefe oder regulatorischer Anforderungen – limitieren aber gleichzeitig die Transparenz.
Manuelle Incident-Workflows sorgen für Verzögerungen.

Unterschiedliche Teams – Infrastruktur, Applikation, Business – haben jeweils eigene Anforderungen. Diese Brücken zu schlagen erfordert eine Plattform, die sowohl Tiefe als auch Einfachheit bietet – und von gezielter Tool Consolidation sowie Unified Infrastructure Monitoring profitiert.

Und nicht zu vergessen: Compliance-Anforderungen im Banking, die konsistente Monitoring-Standards, transparente Reports und nachvollziehbares Incident Handling auch über Legacy- und Third-Party-Systeme hinweg verlangen.

Die Vision einer Unified Observability

Die ideale Plattform geht weit über klassisches Monitoring hinaus. Sie integriert bestehende Tools für Metrics, Logs, Traces und Infrastructure Health, korreliert Alerts automatisch und bietet jedem Stakeholder eine auf seine Rolle zugeschnittene Sicht.

Wesentliche Fähigkeiten sind:
Automatisiertes Ticket-Handling mit dynamischem Routing und Resolution im Incident-Management-Tool.
Echtzeit-Dashboards mit KPIs, Applikationsverhalten, Infrastrukturstatus und System Health – alles an einem Ort.
Unterstützung für containerisierte, Legacy- und Third-Party-Applikationen – unabhängig von Architektur oder Deployment.
Predictive Monitoring und Synthetic Testing, um Issues frühzeitig zu erkennen.
Vereinfachung der Tool-Landschaft – weniger Systeme, bessere Integration, höhere Transparenz.
Tiefes Infrastructure Monitoring, das Server Health mit Applikationsverhalten und User Impact verbindet.

Das ist Observability – nicht nur als Toolset, sondern als strategischer Enabler für operative Exzellenz.

Eine smartere Bank bauen

Im schnelllebigen digitalen Finanzumfeld heisst „die Nase vorn haben“: klar sehen und schnell handeln. Eine Unified Observability Plattform gibt den Teams die Sicherheit, schneller zu reagieren, tiefer zu verstehen und smarter zu automatisieren.

Mit Investitionen in diese Transformation sowie konsequenter Tool Consolidation und robustem Infrastructure Monitoring verbessert eine Bank nicht nur ihre Uptime. Sie schafft eine Grundlage für kontinuierliche Innovation, bessere Customer Experience und resilienten Wachstum – bei gleichzeitiger Bewältigung regulatorischer Komplexität und dem Betrieb unverzichtbarer Legacy-Systeme.

Und vielleicht am wichtigsten: Sie verwandelt Komplexität in Klarheit – ein Smart Alert nach dem anderen.

Wie Dynatrace diese Vision beschleunigt

Um diese Observability-Strategie Realität werden zu lassen, setzen Banken auf fortschrittliche Plattformen, die genau die genannten Herausforderungen adressieren. Ein Unified Ansatz bietet:

Observability über alle Tools hinweg vereinheitlichen
Dynatrace kombiniert Daten aus Infrastructure Monitoring, Metrics Platform, Dashboarding und Incident Management in einem Single Pane of Glass.
Kein hin- und herspringen mehr zwischen isolierten Systemen.

Automated Alert Correlation & Root Cause Analysis
AI-gestützte Analysen identifizieren Root Causes schnell über den gesamten Stack hinweg.
Smart Alert Grouping und Noise-Suppression reduzieren Alert Fatigue.

Nahtlose Integration mit Incident Management System
Automatisches Triggern und Schliessen von Incidents basierend auf Live Events.
Workflows werden gestrafft, manueller Input minimiert.

Full-Stack & Business Visibility
Verknüpft Infrastructure Health mit Application Flows und Business KPIs.
End-to-End Tracing über Container, virtuelle Appliances und Legacy-Systeme.
Support für Inhouse- und Vendor-Applikationen.

Native Support für Container Platforms
Tiefe Visibility in Nodes, Pods und Services.
Optimiert für OpenShift, Kubernetes & Co. – unabhängig vom Workload.

Quantifizierte Ergebnisse aus realen Deployments

Bis zu 90 % schnellere MTTR (Mean Time to Repair) durch automatisierte Root Cause Analysis.
Bis zu 80 % schnellere Resolution dank intelligenter Korrelation.
Praxisbeispiel: Ein globaler Payment Provider reduzierte seine MTTR von Wochen auf Stunden durch vereinfachte Kollaboration und Unified Monitoring Workflows.

Strategischer Mehrwert über die gesamte Organisation

Infrastruktur Teams: Schnellere Resolution, optimiertes Alerting, verbesserte Uptime
Dev & SRE Teams: End-to-End Visibility für effizientes Debugging und Release-Validierung.
Business Stakeholder: Dashboards, die System Health mit Customer Experience und Business KPIs verknüpfen.
Gesamte Organisation: Tool Consolidation, geringere TCO, besseres Cost/Income Ratio und eine gemeinsame „operational language“ – bei gleichzeitiger Compliance und stabilen Legacy-Plattformen.

Wenn die Insights aus diesem Artikel zu Ihren operativen & strategischen Herausforderungen passen, freuen wir uns auf ein Gespräch, um mögliche Synergien zu entdecken.

Bitte zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.


Über den Autor

Niklaus Wiederkehr

Niklaus Wiederkehr ist Senior Account Executive bei der amasol GmbH in Zürich und auf Digitalisierungs- sowie Transformationsprojekte im Bankensektor der DACH-Region spezialisiert.

Mit seiner langjährigen Erfahrung im digitalen Umfeld verfügt er über fundierte Expertise in den Bereichen Digital Analytics, Customer Journey & Touchpoints sowie strategische digitale Transformation.

 

Mit Observability zu Nachhaltigkeit und Green IT

Dynatrace & amasol: Stronger together

85 % der Technologieführer beobachten: die zahlreichen Tools, Plattformen, Dashboards und Applikationen machen Ihr Multicloud-Environment immer komplexer.
amasol vereinfacht den Betrieb von Multicloud-Environments, verbessert die Leistung und schafft - dank unserer ganzheitlichen Lösung - einen nahtlosen Geschäftsbetrieb.

Dynatrace & amasol: Stronger together

Dynatrace bietet wertvolle Einblicke in Ihre IT-Prozesse. amasol nutzt diese Informationen und verbindet sie mit Ihren Geschäftsprozessen.

Sie haben sich erfolgreich für unsere Exeon Workbench registriert.

Guten Tag,

vielen Dank für Ihre Anmeldung zur Workbench | Bedrohungserkennung mit KI-basierter Verhaltensanalyse.

Hier sind die wichtigsten Informationen:

Wann: Dienstag, 30. September 2025 | 10:00 - 11:00 Uhr
Wo: Online via Zoom

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und auf interessante Diskussionen und Präsentationen rund um das Thema Detectability.

Mit freundlichen Grüßen
Laura Ilgner

Eine Woche vor der Veranstaltung erhalten Sie von uns eine Erinnerungsmail.

Erfolgreiche Anmeldung bei der DX NetOps Usergroup in Wien

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vielen Dank für Ihre Anmeldung zu der DX NetOps Usergroup von amasol.

Hier sind die wichtigsten Informationen:

Wann: Donnerstag, 09. Oktober 2025 | 9:45 - 17:00 Uhr
Wo: im MEZZANIN Meetings & Events by Zeitgeist Vienna nahe Wiener Hauptbahnhof
Hier finden Sie Informationen zur Lage und Anfahrt.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und auf interessante Diskussionen und Präsentationen rund um das Thema Broadcom.

Mit freundlichen Grüßen
Laura Ilgner

Eine Woche vor der Veranstaltung erhalten Sie von uns eine Erinnerungsmail.

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